
Eine kurze Tagesordnung hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Montag zu behandeln. Zu Beginn billigte das Gremium die Planänderung für das Baugebiet Bodenacker, um die tatsächlichen Gegebenheiten auch planungstechnisch zu berücksichtigen und beschloss die öffentliche Auslegung und Fachstellenbeteiligung. Für den geplanten Solarpark im Schlossbereich Grafentraubach, der das sanierte Schloss mit erneuerbaren Energien versorgen soll, wägte der Gemeinderat die eingegangenen Stellungnahmen ab und beschloss auch hier die öffentliche Auslegung und Fachstellenbeteiligung. Die Freiwillige Feuerwehr Asbach hielt kürzlich ihre turnusmäßige Kommandantenwahl ab. Dabei wurde Harald Knott als erster Kommandant bestätigt, sein neuer Vertreter ist Herbert Heinrich. Bei den Informationen gab Bürgermeister Grau Auskunft über aktuelle Bauvorhaben. Die Bauarbeiten in der alten Schule in Grafentraubach, die in einen zweigruppigen Kindergarten umgebaut wird, schreiten voran. Die alten Bodenbeläge wurden bereits entfernt, ebenso nicht mehr benötigte Zwischenmauern im Erdgeschoss. Als nächstes wird die Zwischendecke über dem Turnraum entfernt sowie der gesamte Bodenaufbau im Erdgeschoss. Unter anderem hierfür vergab der Gemeinderat im nichtöffentlichen Teil dieser Sitzung die Baumeisterarbeiten an die Firma Pritsch aus Sandsbach zum Angebotspreis in Höhe von rund 127.000 Euro brutto.
Die Baumaßnahmen an der Festwiese befinden sich in den Endzügen. Die Pflasterarbeiten sind abgeschlossen, der neue Gehweg bis zum Bahndamm ist fertiggestellt. Lediglich das Metallgeländer am neuen Gehweg muss noch montiert werden. Die Maßnahme wird über das Städtebauprogramm mit 80 % gefördert.
Über ein altbekanntes Ärgernis musste Bürgermeister Grau wieder einmal das Gremium informieren. Ein betroffener Landwirt hat ihn darauf hingewiesen, dass die Problematik mit Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen wieder zunimmt. Das Thema wurde schon häufig diskutiert, jedoch gibt es leider nach wie vor uneinsichtige Hundehalter, die keine Rücksicht nehmen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner liegenlassen. Es wurde jedoch auch klar betont, dass hier nicht alle Hundehalter um einen Kamm geschert werden, da die Mehrheit pflichtbewusst den Hundekot ordnungsgemäß entfernt. Jedoch ist den anderen Hundehaltern offensichtlich nicht bewusst, dass der Hundekot die landwirtschaftlichen Erzeugnisse verunreinigt. Gerade bei Gemüse können die Hinterlassenschaften direkt am Produkt anhaften und gehen damit im schlimmsten Fall verunreinigt in die Direktvermarktung, was auch nicht im Sinne der angesprochenen Hundehalter sein kann. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, hier nochmal verstärkt mit Informationsschildern zu sensibilisieren. Beutelstationen und Abfalleimer stehen an den bekannten Brennpunkten bereits seit langem zur Verfügung.




